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AUTOTAUSCH-AKTION - "DAS HABEN WIR MIT FIETE ERLEBT!"

Eine Woche lang Auto gegen U3-Fiete eintauschen

Egal ob morgens im Dunkeln zur Filiale, Park+Ride mal anders oder auf dem Rad zum nächsten Mandanten: Unsere drei Kandidat*innen haben sich der Herausforderung gestellt, eine Woche lang das Auto gegen unseren U3-Fiete einzutauschen. Wie ist es Ulf Kretschmer, Sandra Nix und Rolf Dröge auf dem Rad, das aus der alten U3 gebaut wurde, ergangen? Wie hat U3-Fiete ihren Alltag verändert und bereichert? Was ist unterwegs passiert? Hier ist ein kleiner Eindruck, was die drei mit unserem U3-Fiete erlebt haben.

„Kein Tanken, kein Stau und keine Baustellen, die man nicht umfahren kann.“

Kaum hatte Filialleiter Ulf Kretschmer sein Auto abgestellt und sich auf den Sattel unseres U3-Fiete gesetzt, fing es an zu stürmen und in Strömen zu regnen! Sturmtief Sabine machte dem ersten von drei U3-Fiete-Fahrer*innen ganz schön zu schaffen. Er hatte sich vorgenommen, jeden Morgen mit dem Rad von Rahlstedt zur Arbeit und abends wieder zurückzufahren. 30 Kilometer am Tag, bei Wind und Wetter! Doch Ulf Kretschmer hat durchgehalten. Denn wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung! Auch der Muskelkater in den Beinen konnte den Familienvater nicht aufhalten: „Klar merkt man die Belastung, aber man ist auch viel frischer, wenn man zur Arbeit kommt.“

Außerdem haben die Leute auf dem Weg nicht schlecht gestaunt, als Ulf Kretschmer mit dem U3-Fiete an ihnen vorbei geradelt ist. Seine Arbeitskolleg*innen konnte er darüber hinaus sogar motivieren, selbst auch vermehrt aufs Rad umzusteigen. Sein Fazit? Auch wenn es manchmal bequemer ist, mit dem Auto zu fahren: Das Fahrrad sei nicht nur die gesündere, günstigere und nachhaltigere Verkehrsvariante, sondern auch die schnellere. Auch in Zukunft will er weiterhin öfter mit dem Rad zur Arbeit fahren – vielleicht spielt dann ja auch das Wetter etwas mehr mit, immerhin kommt ja bald der Frühling!

Ich war ungefähr gleich schnell, aber das lag auch nur am Gegenwind und weil ich nicht im Training war.
Ulf Kretschmer
Filialleiter aus Rahlstedt

„Morgens wacher, abends ohne Stress in den Feierabend.“

Auch Sandra Nix hatte eine schöne Woche mit U3-Fiete. Unsere Zweite im Bunde hatte sich vorgenommen, anstatt mit dem Auto jeden Morgen mit dem Rad zur S-Bahnhaltestelle Poppenbüttel zu fahren, von wo sie auf die Bahn umsteigt, um zur Arbeit zu gelangen. Ihre Erkenntnis? „Ich habe kein bisschen länger gebraucht als mit dem Auto. Teilweise war ich sogar schneller, weil ich mir die Parkplatzsuche sparen konnte“, erzählt die Controllerin und Frauenrechtsaktivistin. „Außerdem ist man morgens wacher und fährt abends viel entspannter und ohne Stress in den Feierabend.“

Damit U3-Fiete nicht im Regen stehen musste und sicher abgestellt werden konnte, durfte Sandra Nix im Rahmen der Auto-Tauschaktion auch die abschließbaren Mietanlagen der Bike+Ride-Station in Poppenbüttel testen. „Die Anlagen sind einfach zu bedienen, diebstahlsicher und ein echt super bequemes Angebot“, so die 42-Jährige. In Zukunft werde sie öfter zur Haltestelle radeln und die B+R-Anlage nutzen. Sobald die Velorouten noch weiter ausgebaut sind, könne sie sich sogar vorstellen, den gesamten Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zu fahren.

Auf dem Rad habe ich die Stadt noch einmal ganz anders wahrgenommen.
Sandra Nix
Controllerin aus Poppenbüttel

„Mit U3-Fiete aus der Kanzlei zum Mandanten … das macht schon was her!“

Unser dritter und letzter Kandidat Rolf Dröge tauschte seinen Dienstwagen gegen das Rad ein. U3-Fiete durfte also ein einwöchiges Praktikum als Firmenfahrrad in der Kanzlei des Hamburger Steuerberaters und Finanzexperten absolvieren. Früher sei auch er mit dem Auto zur Arbeit gefahren, heute schwingt er sich lieber auf den Fahrradsattel. Doch auch wenn Rolf Dröge geübter Radler und Outdoor-Enthusiast ist, mit U3-Fiete zum Mandanten zu fahren, war dann doch noch einmal etwas ganz Besonderes: „Das macht schon was her“, erzählt der 55-jährige Anwalt und Berater. Ein paar Falten im Anzug nahm er dafür gerne in Kauf: „Das Erscheinungsbild in einer modernen Großstadt hat sich gewandelt. Heute ist es sogar angesagter, mit dem Rad vorzufahren als mit dem Auto.“

Doch U3-Fiete machte nicht nur bei Mandanten und Mitarbeitern mächtig Eindruck, sondern diente auch als unerwarteter Gesprächsöffner: „Als ich das Rad kurz abgestellt hatte, stand auf einmal eine Menschentraube drum herum. Erst dachte ich, sie wollten U3-Fiete wegen Falschparkens abschleppen. Dabei hatten die Leute ihn nur erkannt und bestaunt. Und so kamen wir dann ins Gespräch“, erklärt Rolf Dröge. Er glaubt, dass Fahrradfahren verbindet und Hamburg noch lebenswerter macht. Deshalb wird er auch in Zukunft weiterhin seine insgesamt 40 Kilometer am Tag zur Kanzlei und abends von der Arbeit nach Hause zu seiner Familie radeln.

Mit etwas mehr Fahrrädern wäre Hamburg noch lebenswerter, als es eh schon ist.
Rolf Dröge
Finanzexperte aus Volksdorf

U3-Fiete – jetzt schon eine Hamburger Legende

Es ist das meistgefahrene Rad der Welt! Aus Teilen von Hamburgs bekanntesten U-Bahn-Wagen entstanden, mit denen die U3 über Jahrzehnte durch Hamburg gefahren ist, ist es schon jetzt eine Hamburger Legende. Hier erfährst du alles über U3-Fiete und seine Entstehungsgeschichte.

Du verstehst nur Bahnhof?

Dann erfahre hier mehr über U3-Fiete und seine Entstehungsgeschichte.

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