3 FRAGEN – 3 ANTWORTEN

DARUM FAHREN HAMBURGS PROMIS FAHRRAD

Wenn man zehn Hamburger*innen nach ihrem Lieblingsort in Hamburg fragt, bekommt man vermutlich zehn verschiedene Antworten. Denn jeder Kiez ist anders. Jeder Stadtteil steht für etwas ganz Eigenes. Jede Ecke bietet neue Highlights.

Und was passiert, wenn man sich bei zehn bekannten Hamburger Persönlichkeiten erkundigt, wofür sie das Fahrrad eigentlich nutzen? Wenn man sie nach ihren Lieblingsorten fragt, die sie auf ihrem Zweirad immer wieder ansteuern? Wenn man sie nach bestimmten Strecken fragt, die sie mit dem Bike immer wieder zurücklegen?

Wir wollten es genau wissen. Also haben wir bei den Hamburger Promis nachgefragt. In unserer zweiten Folge bei Popsänger und Schauspieler Sasha, der Journalistin und Moderatorin Anke Harnack und dem Generalintendanten der Laeiszhalle und Elbphilharmonie Christoph Lieben-Seutter.

Sasha

Fahrrad fahren macht gute Laune, hält fit, ist günstig, spart Ressourcen und ist somit gut für die Umwelt. Es geht doch nicht besser!
Sasha

Was gefällt Ihnen am Fahrradfahren besonders?

"Fahrrad fahren bedeutet für mich vor allem Entspannung, selten Sport. Ich cruise gerne! Die Menschen hier sind sehr entspannt. Es gibt selten Zoff im Verkehr! Zudem nutze ich das Rad für fast alles: zum Einkaufen, zum Spazierenfahren oder um meinen Sohn zur Kita zu bringen und ihn wieder abzuholen."

Wo sind Sie in der Hansestadt gerne mit dem Rad unterwegs?

"Hamburg ist fast überall schön, aber ganz besonders mag ich es, ganz klassisch um die Alster zu fahren."

Warum sollten noch mehr Hamburger*innen auf das Rad umsteigen?

"Fahrrad fahren macht gute Laune, hält fit, ist günstig, spart Ressourcen und ist somit gut für die Umwelt. Es geht doch nicht besser!"

Anke Harnack

Auslüften und staufrei vorwärtskommen at the same time: Das schätze ich sehr – und zwar sogar bei Schietwetter.
Anke Harnack

Was gefällt Ihnen am Fahrradfahren besonders?

"Auslüften und staufrei vorwärtskommen at the same time: Das schätze ich sehr – und zwar sogar bei Schietwetter. Fahrrad fahren ist eine denkbar einfache Möglichkeit, mehr Bewegung in meinen Alltag zu bringen und den Bewegungsradius für die Familie zu vergrößern: Alles, was wir für ein Sommerpicknick brauchen, kriegen wir auf dem Rad z. B. problemlos transportiert. Außerdem entfällt mit dem Fahrrad die Parkplatzsuche, das ist tatsächlich ein starkes Argument für eine durchaus auch leidenschaftliche Autofahrerin wie mich!"

Warum sind Sie in der Hansestadt gerne mit dem Drahtesel unterwegs?

"Ich nutze das Rad seit dem ersten Corona-Lockdown für meine Fahrten zum Wochenmarkt, zur Kita, zu beruflichen Terminen und selbstverständlich auch für Ausflüge mit der Familie. Die Strecken sind für gewöhnlich zwischen zwei und knapp 15 Kilometer lang, das bietet reichlich Abwechslung. Gerade wenn ich ohne Zeitdruck unterwegs bin, entdecke ich die Stadt auf dem Fahrrad noch mal aus einer neuen Perspektive: Aus dem Auto heraus oder mit der Hochbahn war sie mir schon lange vertraut, das Fahrrad führt mich nun oft noch mal auf neue Pfade. Das mag ich sehr."

Warum sollten noch mehr Hamburger*innen auf das Rad umsteigen?

"Ich halte mich mit Ratschlägen grundsätzlich lieber zurück. Die Leidenschaft für Fortbewegung unter ständiger Frischluftzufuhr kann nur jeder für sich selbst entdecken. Der Aspekt Sicherheit spielt vermutlich eine Rolle bei allen, die noch zögern. Und ich gebe zu: Meine Angst sitzt auch immer auf dem Gepäckträger. Das rücksichtsvolle Miteinander im Stadtverkehr hat durchaus Luft nach oben. Ich bin überzeugt: Je mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sind, desto wichtiger wird, dass sich alle an die Regeln halten und zur Not nachdrücklich daran erinnert werden. Deshalb freue ich mich immer über die Einsätze der Fahrradstaffel der Polizei Hamburg: Sie machen das Radfahren für uns alle sicherer."

Christoph Lieben-Seutter

Die Bewegung an der frischen Luft ist der perfekte Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag.
Christoph Lieben-Seutter

Was gefällt Ihnen am Fahrradfahren besonders?

"Die Bewegung an der frischen Luft ist der perfekte Ausgleich zu meinem Arbeitsalltag. Ich tue etwas für meine körperliche Fitness, gleichzeitig hat das Radfahren etwas sehr Entspannendes. Die Gedanken können frei schweifen, die Akkus werden wieder aufgeladen."

Warum sind Sie in der Hansestadt gerne mit dem Drahtesel unterwegs?

"Das, was ich an Hamburg so mag, die Weite und Offenheit der Stadt, kann man auf dem Fahrrad besonders gut spüren. Deshalb fahre ich auch gerne und regelmäßig mit dem Rad ins Büro. Entlang der Alster und durch die Innenstadt hinunter an die Elbe, das ist schon eine ausgesprochen schöne Strecke – zu jeder Tages- und Nachtzeit."

Warum sollten noch mehr Hamburger*innen auf das Rad umsteigen?

"Weil Rad fahren nicht nur Spaß macht, sondern auch gut ist für die Gesundheit. Es schont die Nerven, den Geldbeutel und natürlich die Umwelt. Und auf kürzeren Strecken kommt man in dieser Stadt mit dem Rad meist genauso schnell ans Ziel wie mit dem Auto oder dem HVV, oft sogar schneller."