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GESICHERT UND CODIERT. SCHÜTZE DEIN RAD VOR DIEBEN.

13.718 Fahrräder wurden 2018 in Hamburg geklaut. Mehr als 37 pro Tag.

Tut uns leid, liebes Eimsbüttel, du führst die Trauerliste des letzten Jahres mit 754 Diebstählen an.

So ernüchternd die Zahlen auf den ersten Blick klingen mögen, bedeuten sie nicht, dass die Zukunft des Fahrrades in Hamburg nicht auch in puncto Diebstahlverhinderung eine rosige sein kann. Denn es gibt einige Möglichkeiten, das geliebte Rad zu schützen und es potenziellen Langfingern so schwer wie möglich zu machen. Man muss sie nur kennen.

Der wichtigste Tipp zuerst: Bekenne dich zu deinem Fahrrad.

Ein Fall aus dem Jahr 2017 unterstreicht, warum das so wichtig ist: Damals beschlagnahmte die Polizei in einem Lager in der Billstraße insgesamt 1.500 Fahrräder. Doch nur bei 20 konnte sie tatsächlich eine Straftat nachweisen. Ganz einfach, weil für jedes Rad die Besitzerin oder der Besitzer zweifelsfrei identifiziert werden muss. Eine aufwändige und in diesem Fall frustrierende Arbeit. Viel einfacher ist es, wenn die Identifikation in wenigen Sekunden gemacht wäre. Und auch viel abschreckender für Diebe.

Fünf Tipps, um Fahrraddiebe das Fürchten zu lehren.

Die Polizei Hamburg rät zur Fahrradcodierung.

Bei der Fahrradcodierung wird die so genannte E. I. N. (Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) in das obere Ende des Sattelrohres gefräst. Die genaue Zuordnung zu einer Person macht es für Diebe unattraktiv. Grundsätzlich sind alle Fahrräder außer Rädern mit Carbonrahmen oder sehr dünnwandigen Rohren geeignet. Zur Codierung sind der Personalausweis und ein Eigentumsnachweis für das Fahrrad nötig. Alle Termine in 2019 zur Fahrradcodierung erfährst du hier.

Fahrrad weg? Diebesgut finden!

Vielleicht taucht dein Fahrrad ja in der „Datenbank Sachfahndung“ der Hamburger Polizei auf.

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