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UNTERWEGS IN HAMBURG: DIE SCHÖNSTEN FOTOSPOTS ENTLANG DER U3

Eine Fahrt mit der U3 galt in Hamburg schon immer als die Stadtrundfahrt des kleinen Mannes. Denn einmal den Ring fahrend, sieht man alle wundervollen Ecken der Hansestadt vom Stadtpark bis zum Hafen. Einen besonders schönen Teilabschnitt von Eppendorf bis zu den Landungsbrücken kannst du nun mit dem Rad erfahren – auf der ersten U3-Fiete-Radrundfahrt.

U3-Fiete? Das ist das meistgefahrene Fahrrad Hamburgs. Bestehend aus alten Teilen eines DT3-Wagens, ist es eine Hommage an die legendären U-Bahn-Wagen, die Hamburgs Stadtbild lange prägten. Auf der Radrundfahrt zeigt U3-Fiete dir nun die schönsten Ecken entlang der U3: Los geht’s an der U-Bahn-Station Kellinghusenstraße, vorbei am Isemarkt in Eppendorf fährst du dann Richtung Eimsbüttel und Sternschanze. Von der Roten Flora radelst du durch St. Pauli über das Heiligengeistfeld zur Reeperbahn und von dort Richtung Elbtunnel und zu den Landungsbrücken.

Das ist aber noch nicht alles: Auf der spannenden Route durch Hamburg zeigt dir U3-Fiete noch einige besondere Fotospots, die du so noch nicht gesehen hast. Also schnapp dir dein Rad, pack eine Kamera ein und genieß eine unvergessliche U3-Fiete-Radrundfahrt.

Gemütlicher Start durch Eppendorf und Eimsbüttel

Die U3-Fiete-Radrundfahrt startet entspannt in Eppendorf an der U-Bahn-Station Kellinghusenstraße – und bietet dort direkt einen ersten coolen Fotospot: das Holthusenbad. Eröffnet im Jahr 1914, hat das historische Bad im Laufe der Jahrzehnte vieles kommen und gehen sehen. Doch bis heute wurden der unnachahmliche Stil und Charme des Gebäudes erhalten – und es ist damit ein echter Blickfang. Vom Bad geht’s weiter Richtung Süden, am Eppendorfer Baum über den Isebekkanal zum Isemarkt – einem historischen Hamburger Wochenmarkt. 1949 eröffnet, entwickelte sich der Markt auf über einem Kilometer unter dem Hochbahnviadukt zum größten Freiluftmarkt Europas. Noch heute besuchen jährlich 6.000 Besucher den Wochenmarkt, der dienstags und freitags zwischen 8.30 und 14 Uhr geöffnet hat.

Ebenfalls auf der Isestraße kannst du an der Ecke Klosterallee einen tollen Blick auf den Isebekkanal werfen – und diesen perfekt mit der Kamera einfangen. Weiter geht’s dann am Kaiser-Friedrich-Ufer bis zum Ende des Isebekkanals. An der Ecke Weidenstieg bietet sich dort ein besonders idyllisches Fotomotiv: Umgeben von Bäumen und direkt am Wasser entdeckst du das romantisch-verschlafene rote Haus am Kanal. Von dort radelst du mit deinem Bike auf der Weidenallee Richtung Süden bis zur U-Bahn-Station Sternschanze.

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Das pulsierende Zentrum Sternschanze und St. Pauli

Angekommen im lebendigen Stadtteil Sternschanze findest du in der Nähe der U3-Station einen schönen Spot, um den Fernsehturm in seiner vollen Größe abzulichten. Der im Volksmund auch „Telemichel“ genannte Heinrich-Hertz-Turm ist stolze 279,2 Meter hoch und damit der sechsthöchste Fernsehturm in der Bundesrepublik. Weiter geht’s dann über die Susannenstraße Richtung Schulterblatt, wo dich die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Rote Flora erwartet. Das linksautonome Zentrum ist eine Ikone der Schanze und ein Pflichtbesuch für jeden Schanzenbesucher. Fotogeheimtipp: Direkt hinter der Roten Flora befindet sich das Seemanngraffiti in einem Hinterhof der Lippmannstraße. Von dort fährst du auf dem Schulterblatt Richtung Süden, biegst links ab auf den neuen Kamp und erreichst hinter dem Bunker an der U-Bahn-Station Feldstraße auf der rechten Seite schließlich das Heiligengeistfeld.

Neben dem Millerntor-Stadion des Fußball-Bundesligisten FC St. Pauli findest du dort auch tolle Motive von einem der zwei historischen Hamburger Flaktürme. Nach diesem Stopp geht’s auf dem Heiligengeistfeld weiter Richtung Süden, vorbei an der U-Bahn-Station St. Pauli auf die legendäre Reeperbahn. Rund um die Tanzenden Türme, am Spielbudenplatz und an der Davidwache findest du viele tolle Fotomotive. Die Vergnügungsmeile rund um die Reeperbahn ist dabei weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt und lockt jährlich rund 30 Millionen Besucher an. Bereits 1795 traten am Spielbudenplatz die ersten Artisten, Schausteller und Gaukler in provisorischen „Spielbuden“ aus Holz auf und hielten Ausflügler aus Hamburg und Altona bei Laune. Am Ende des Spielbudenplatzes geht es für dich weiter auf der Davidstraße Richtung Hafen.

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Maritimes Flair rund um die Landungsbrücken

Direkt an der Elbe kannst du dich schließlich auf den historischen St.-Pauli-Elbtunnel, auch Alter Elbtunnel genannt, freuen. Der 1911 eröffnete Tunnel verbindet mit zwei Tunnelröhren die nördliche Hafenkante bei den Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder am Südeingang. Er wird als öffentlicher Verkehrsweg von Fußgängern und Radfahrern genutzt und steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Nur wenige Meter weiter Richtung Osten erreichst du schließlich die Landungsbrücken und damit das Ende der Tour. Die gesamte U3-Fiete-Radrundfahrt ist etwa 7,5 Kilometer lang und für alle geeignet, die Hamburgs schönste Ecken entlang der U3 auf dem Rad erfahren und erleben möchten – und dies am liebsten mit tollen Bildern für die Ewigkeit festhalten wollen.

Du willst weitere urbane oder grüne Facetten von Hamburg entdecken? Dann schau doch mal auf unserem komoot-Profil vorbei – und sieh dir dort weitere Radrouten durch die City und ins grüne Umland der Hansestadt an.