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UNTERWEGS IN HAMBURG: RADROUTEN INS GRÜNE

In Hamburg scheint die Sonne. Und das zurzeit regelmäßig. Ein Grund mehr also aufs Rad zu steigen und das sonnige Wetter zu genießen – solange es noch geht. Dafür haben wir für dich die schönsten Radrouten ins grüne Hamburg zusammengestellt. Wir zeigen dir, wie du den Großstadtdschungel, den Stress hinter dir lassen kannst – und eintauchst in eine Welt aus weiter Marsch, idyllischen Wasserläufen und malerischen Obstgärten. Denn Hamburgs grüne Seite ist abwechslungsreich und bietet Radstrecken für jedermann. Drei davon zeigen wir dir hier, weitere fünf Routen ins Grüne findest du auf unserem komoot-Profil.

Übrigens: Alle Touren kannst du sowohl über die Velorouten als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Außerdem hast du an allen Startpunkten die Möglichkeit, dir ein StadtRad auszuleihen. So bist du superflexibel und kannst auch spontan eine Radtour in die Natur der #radperle Hamburg unternehmen.

Alte Dörfer und Geschichte in den Vier- und Marschlanden

Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

Auf die Dörfer Curslack, Neuengamme, Altengamme und Kirchwerder ist der Name Vierlande zurückzuführen. Durch diese ländlichen Stadtteile im Südosten Hamburgs führt dich diese Tour, auf der du Geschichte und faszinierende Natur zugleich erlebst. Los geht es am Bahnhof Hamburg-Bergedorf, wo du mit der S-Bahn oder dem Regionalzug hinkommst. Auch über die Velorouten 8 und 9 erreichst du den Startpunkt. An der StadtRAD-Station kannst du dir außerdem ein Rad ausleihen, falls du dein eigenes nicht mitbringst. Zum Auftakt der Tour radelst du Richtung Süden bis an die Dove-Elbe. Hier befindest du ich bereits in den Vier- und Marschlanden. Am Ufer des Flusses rollst du gemütlich in Richtung Curslack und erreichst schon bald das Freilichtmuseum Rieck Haus. In dem ältesten erhaltenen Bauernhaus Norddeutschlands erfährst du alles über die Kulturgeschichte der Region und über das Landleben in der Vergangenheit.

Anschließend radelst du weiter an der Dove-Elbe entlang, passierst das Dorf Curslack und kommst an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme vorbei. Bei Altengamme erreichst du die Elbe. Mit Blick aufs Wasser rollst du an dem mächtigen Fluss bis zum Fähranleger Zollenspieker. Das alte Fährhaus steht unter Denkmalschutz und ist ein toller Ort für eine Pause mit Möglichkeit zur Einkehr. Frisch gestärkt begibst du dich auf den Rückweg, der dich an Kirchwerder vorbeiführt. Parallel zur Gose-Elbe radelst du durch die Vier- und Marschlande. Dann überquerst du den kleinen Seitenarm der Elbe und gelangst auf schnurgeradem Weg zurück an die Dove-Elbe. Auch diese überquerst du und erreichst kurz darauf wieder Bergedorf. Hier kannst du zum Abschluss der Tour das Schloss besuchen – das einzige erhaltene Schloss im Hamburger Stadtgebiet.

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Elberundfahrt mit viel Wasser, Strand und Natur

Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

Auch mit dem Rad kannst du eine Elberundfahrt unternehmen. Dabei radelst du westlich von Hamburg immer am Wasser entlang, an schönen Stränden vorbei und findest Erholung in der Natur. Los geht es am Anleger Teufelsbrück, wo du mit der Fähre hinkommst. Alternativ bringt dich auch die Veloroute 1 Richtung Teufelsbrück. Am Anleger hast du die Möglichkeit ein StadtRAD auszuleihen. Vom Ausgangspunkt radelst du gemütlich am Elbufer entlang Richtung Blankenese. Unterwegs kommst du bereits an schönen Stränden vorbei, kannst am Jollenhafen Boote bestaunen und in Blankenese die eindrucksvollen Villen auf dich wirken lassen. Du rollst am langen Strand des Falkensteiner Ufers entlang und machst dann in Wittenbergen einen Abstecher den Uferhang hinauf. Auf der Höhe fährst du weiter nach Schulau. Hier saust du auf einer kleinen Abfahrt zum Anleger hinunter.

Mit der Fähre setzt du nach Lühe über. Dabei kommst du ziemlich nahe an der unter Naturschutz stehenden Insel Neßsand vorbei und kannst einige Blicke darauf werfen. Von Lühe radelst du dann flussaufwärts wieder am Elbufer entlang. Auch hier findest du schöne Strände für eine Pause. Anschließend rollst du auf topfebenen Wegen durch das Alte Land an Borstel und Cranz vorbei. Nachdem du das Ende der Landebahn des Airbusgeländes umrundet hast, erreichst du die Alte Süderelbe. Sie liegt in einem Naturschutzgebiet und der Blick aufs Wasser ist herrlich. Von hier geht es weiter zum Rüschpark, von wo dich die Fähre zurück zum Anleger Teufelsbrück bringt.

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Obstgärten und Windmühlen im Alten Land

Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

Südwestlich von Hamburg erstreckt sich das Alte Land, welches Deutschlands größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet ist. Neben malerischen Obstgärten warten hier auch weite Wiesen, verzweigte Kanäle und Deiche sowie romantische Fachwerkhäuser in verschlafenen Dörfern auf dich. Die Tour ins Alte Land beginnt an der S-Bahn-Station Klein Flottbek. Hier kommst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder über die Veloroute 1 hin. Direkt an der Haltestelle findest du auch eine StadtRAD-Station, an der du dir ein Fahrrad ausleihen kannst. Zum Auftakt rollst du durch den Westerpark hinunter an die Elbe und radelst auf dem Uferweg bis zum Anleger Blankenese. Mit der Fähre setzt du dann nach Cranz über. Hier, südlich der Elbe, erstreckt sich das Alte Land.

Von Cranz fährst du zunächst gemütlich an der Elbe entlang und biegst an der Borsteler Binnenelbe Richtung Borstel ab. In dem Ort angekommen, lohnt sich ein Stopp an der eindrucksvollen Windmühle Aurora. Anschließend radelst du auf flacher Strecke am Kanal entlang nach Jork. Hier reihen sich wunderschöne Fachwerkhäuser mit kunstvoll verzierten Fassaden aneinander. Auch im wenige Kilometer entfernten Estebrügge kannst du diese Art von Häusern bestaunen. Über Hove rollst du von hier auf dem Deich an der Este entlang. Dabei kannst du deinen Blick über die flache Landschaft des Alten Landes schweifen lassen und den Anblick der Obstplantagen genießen. Zurück in Cranz nimmst du wieder die Fähre nach Blankenese und fährst von dort zurück zur S-Bahn-Station Klein Flottbek, dem Ausgangspunkt der Tour.

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Weitere Radrouten mit komoot:

Du willst noch mehr grüne Seiten von Hamburg entdecken? Dann schau doch am besten mal bei komoot vorbei und folge dort unserem Profil für weitere spannende Radrouten in der Hansestadt: Diese bringen dich beispielsweise zur erfrischenden Waldidylle im Forst Rosengarten oder zu den Dämmen und Deichen im Hamburger Süden, führen dich durch weites Marschland oder ins Duvenstedter Brook und zeigen dir den Weg in die geheimnisvollen Moorlandschaften südlich der Elbe. Auf all diesen Routen kommen Abenteurer, Genussradler und sportliche Biker garantiert alle auf ihre Kosten. Also: Worauf wartest du?