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MIT RÜCKENWIND AUF DEM RAD. NEUE RADSCHNELLWEGE IN HAMBURG.

Pro Tag nutzen fast 320.000 Menschen die Straßen und Züge der Hamburger Metropolregion.

Allein zwischen dem Kreis Pinneberg und dem Hamburger Zentrum sind täglich rund 60.000 Personen unterwegs.

Noch greift die Mehrheit der Pendler*innen auf PKWs zurück. Doch nahtlos in die Infrastruktur integrierte Radschnellwege sollen eine attraktive Alternative bieten: breite Wege mit wenigen Ampeln, die aus dem Umland bis ins Zentrum führen und bei jeder Witterung sowie bei Dunkelheit sicher befahrbar sind. Nicht zuletzt, weil mit E-Bikes und Pedelecs auch größere Distanzen ohne Auto oder ÖPNV zurückgelegt werden können. Ein Blick auf das fahrradfreundliche Kopenhagen zeigt, dass auch Pendler gerne aufs Bike umsatteln, wenn ihnen viele komfortable und zügige Routen zur Verfügung stehen. Vor allem dann, wenn sie nahtlos an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind und – wie in Hamburgs Fall – über das bereits großteilig existierende Veloroutennetz möglichst weit in das Stadtzentrum hineinführen.

Durch Radschnellwege sollen Hamburg und das Umland noch enger zusammenrücken.

Die Metropolregion Hamburg führt aktuell Voruntersuchungen für insgesamt neun Radschnellwege durch, deren Trassen schon im Sommer 2020 feststehen sollen. Im nächsten Schritt beginnt die Phase der Bauplanungen. Um die Funktionalität von Radschnellwegen, deren einheitliche Gestaltung und eine regionale Markenbildung sicherzustellen, greifen Planer dabei auf ein Gestaltungshandbuch zurück. Außerdem sollen alle Radschnellwege mit einem prägnanten Logo gekennzeichnet werden, damit du sie noch leichter wiedererkennst. Übrigens: Die Metropolregion Hamburg fördert das Projekt mit rund einer Milliarde Euro, damit der Radverkehr noch attraktiver wird und an Zuwachs gewinnt. Somit gilt es als das derzeit größte länderübergreifende Radschnellwege-Projekt in Deutschland.

Von der Planung bis zum Bau – so entsteht Hamburgs Radschnellnetz.

Ziele beim Bau von Radschnellwegen.

  • Radfahrer*innen sind unterschiedlich schnell und brauchen Platz zum Überholen.
  • Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen nebeneinander sicher vorankommen.
  • Radler*innen sollen schnell und möglichst ohne Ampeln bis ins Zentrum gelangen.
  • Radschnellwege sollen den städtischen Raum auch optisch bereichern.
  • Sichere Abstellorte und Ladestationen für E-Bikes sollen leicht verfügbar sein.

Wenn dich der Wissensdurst packt.

Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg.

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