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MIT RÜCKENWIND AUF DEM RAD. NEUE RADSCHNELLWEGE IN HAMBURG.

Pro Tag nutzen fast 320.000 Menschen die Straßen und Züge der Hamburger Metropolregion.

Allein zwischen dem Kreis Pinneberg und dem Hamburger Zentrum sind täglich rund 60.000 Personen unterwegs.

Noch greift die Mehrheit der Pendler*innen auf PKWs zurück. Doch nahtlos in die Infrastruktur integrierte Radschnellwege sollen eine attraktive Alternative bieten: breite Wege mit wenigen Ampeln, die aus dem Umland bis ins Zentrum führen. Nicht zuletzt, weil mit E-Bikes und Pedelecs auch größere Distanzen ohne Auto oder ÖPNV zurückgelegt werden können. Aktuell befassen sich acht Machbarkeitsstudien unter Bürgerbeteiligung mit dem Ausbau der Radschnellwege.

Durch Radschnellwege sollen Hamburg und das Umland noch enger zusammenrücken.

Noch handelt es sich bei den Studien nicht um konkrete Bauplanungen. Ziel ist es jedoch, die Radschnellwege ab 2021 schrittweise zu realisieren. Metropolregionen wie Kopenhagen zeigen, dass auch bei Pendlern die Nutzung des Fahrrads als Alternative zum Auto durch komfortable und zügige Routen steigt. Vor allem dann, wenn sie nahtlos an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen sind und in Hamburgs Fall über das bereits großteilig existierende Veloroutennetz möglichst weit in das Stadtzentrum hineinführen sollen.

Ziele beim Bau von Radschnellwegen.

  • Radfahrer*innen sind unterschiedlich schnell und brauchen Platz zum Überholen.
  • Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sollen nebeneinander sicher vorankommen.
  • Radler*innen sollen schnell und möglichst ohne Ampeln bis ins Zentrum gelangen.
  • Radschnellwege sollen den städtischen Raum auch optisch bereichern.
  • Sichere Abstellorte und Ladestationen für E-Bikes sollen leicht verfügbar sein.

Wenn dich der Wissensdurst packt.

Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg.

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