DU BIST GEFAHREN, JETZT PFLANZEN WIR!

35.860 GUTE TATEN AUF ZWEI RÄDERN

3.586 Bäume für den Forst Klövensteen!

Fahr Rad – für eine gute Tat! Das war das Motto, unter dem wir Hamburg gemeinsam noch schöner machen wollten. Denn für jeden 10. Radfahrenden, der vom 1. bis zum 8. Dezember über Hamburgs Krugkoppelbrücke gefahren ist, pflanzen wir einen Baum im Forst Klövensteen. Stolze 35.860 Hamburger*innen sind im Zeitraum von acht Tagen über die Krugkoppelbrücke gefahren – und haben dabei Wind und Wetter getrotzt. Und das hat sich gelohnt! Denn damit hast du gemeinsam mit allen anderen Radfahrer*innen ganze 3586 Bäume für den Forst Klövensteen erradelt – und somit im Vorbeifahren etwas Gutes getan. Wir sagen Danke. Danke, dass du Hamburg noch schöner machst!

Du bist gefahren, jetzt pflanzen wir!

Im Forst Kövensteen werden dank euch bald viele neue Bäume wachsen. Umgesetzt wird die Aktion in Zusammenarbeit mit der Klimapatenschaft GmbH, die sich für eine ökologisch und sozial gesunde Zukunft einsetzt. Seit 2015 engagiert sich die Klimapatenschaft GmbH mit einem Projekt zur Aufforstung des Forsts Klövensteen. Wie viele Wälder in Deutschland, besteht auch der dieser zu einem großen Teil aus Nadelbäumen wie Fichten und Kiefern. Besonders Nadelwälder sind durch die fehlende Biodiversität anfälliger für Schädlinge, Stürme und reduzieren die Artenvielfalt erheblich. Durch die Aufforstung soll aus dem Nadelwald wieder ein Laub-Mischwald entstehen, der die Biodiversität wiederherstellt, das Ökosystem resilienter macht sowie die Anreicherung und Filtrierung des regionalen Grundwassers fördert.

Die Aktion ist vorbei, tolle Wald-Routen bleiben

Auch wenn die Aktion nur vorüber ist: ein Rad der StadtRAD Station oder dein eigenes Bike lassen sich auch optimal nutzen, um die Wälder der Hansestadt zu entdecken. Egal ob zum Genussradeln im Forst Klövensteen, für eine Entdecker-Tour durch das Rodenbeker Quellental oder für ein Outdoor Abenteuer in der Fischbeker Heide. Hamburgs grüne Seiten haben einiges zu bieten und lassen sich am besten auf zwei Rädern erforschen. Wir haben die schönsten Wald-Routen zusammengestellt.

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Über das Hamburger Radzählnetz (HaRaZäN)

Die Messung der vorbeifahrenden Räder erfolgte über eine Messstation des Hamburger Radzählnetzes (HaRaZäN). Seit 2020 misst das HaRaZäN die Anzahl der Radfahrenden vollautomatisch und anonymisiert durch Wärmebildkameras. Aktuell gibt es in Hamburg 90 über das gesamte Stadtgebiet verteilte Messstationen. Diese Daten werden anschließend an die Urban Data Plattform Hamburg weitergeleitet und integriert. Auf Grundlage der erhobenen Daten können so zuverlässige Aussagen über die Entwicklung des stadtweiten Radverkehrs und die Wirksamkeit von planerischen Maßnahmen ermöglicht werden. Die Datengrundlage, die das Projekt HaRaZäN liefert, stellt einen wichtigen Baustein für die Mobilitätswende Hamburgs dar und wurde als eines von zahlreichen Projekten, auf dem diesjährigen ITS-Kongress vorgestellt. Nun hat das Projekt HaRaZäN ermöglicht, dass auch du dich für die Natur unserer Hansestadt einsetzen konntest.